Schlechte Rezension bei Google oder Jameda rekla­miert - Keine Reaktion



Goog­le/­Jameda-Bewer­tungen löschen lassen – keiner reagiert


Wenn Sie Google-Bewer­tungen löschen lassen wollen und dabei die Mel­de­funktion nutzen, rechnen Sie bitte nicht mit einer sofor­tigen Reaktion auf die Rekla­mation. Google weist auf der eigenen Sup­port­seite darauf hin, dass die Prüfung und Bear­beitung mehrere Tage in Anspruch nehmen kann. Schauen Sie vorher genau nach, ob die bean­standete Nega­tiv­re­zension über Google-Tools oder die Bewer­tungs­platt­formen anderer Anbieter erstellt wurde. Google selbst bear­beitet Rekla­ma­tionen nur dann, wenn die Bewer­tungen über die eigenen Tools erfolgt sind.

Was tun, wenn Google auf Anträge zur Löschung von Bewer­tungen nicht reagiert?

Im Sup­port­be­reich gibt Google an, dass das Unter­nehmen bei „Kon­flikten zwi­schen Händlern und Kunden keine Stellung“ bezieht. Die Begründung lautet, dass Google selbst „nicht zuver­lässig fest­stellen“ kann, ob die in der Rezension ange­gebene Kun­den­er­fahrung rechtens ist oder nicht. Das betrifft bei­spiels­weise die Benennung von Pro­dukt­mängeln oder aus Sicht der Kunden man­gelhaft aus­ge­führten Dienst­leis­tungen. Aus diesen Fragen darf sich der Inter­ne­t­riese auch her­aus­halten. Ganz anders ist die Sachlage, wenn von den Ver­fassern der Rezen­sionen Ver­stöße gegen die Google-Richt­linien oder zu beach­tende Gesetze begangen werden. An dieser Stelle kann es sich das Unter­nehmen nicht leisten, das Ent­fernen von Google-Bewer­tungen zu unterlassen.

Google reagiert trotzdem nicht auf Ihre Anträge zum Ent­fernen von Google-Bewer­tungen mit rechts­ver­let­zenden Inhalten? – Nutzen Sie die Erfolgs­quote unserer Fach­leute und erteilen Sie unserer Inter­net­agentur den Auftrag, die Löschung in Ihrem Namen durchzusetzen!

Google und Jameda reagieren nicht auf Rekla­ma­tionen: Was sagt das deutsche Strafrecht?

Möchten Sie unbe­rech­tigte negative Google-Bewer­tungen löschen lassen und Google reagiert nicht, obwohl Sie ein­deutige Beweise vor­gelegt haben, kommt das deutsche Straf­recht ins Spiel. Solange der Inter­ne­t­riese keine Kenntnis von den Straf­taten seiner Nutzer hat, pas­siert nichts. Es ist weder per­sonell noch maschinell möglich, mehrere Mil­lionen Bewer­tungen pro Tag auf ihre Recht­mä­ßigkeit zu prüfen. Werden dagegen Rechts­ver­stöße mit Belegen offi­ziell gemeldet, ändert sich die Sachlage. Reagiert Google wei­terhin nicht auf Rekla­ma­tionen, können Betroffene dem Unter­nehmen Vorsatz unter­stellen. Die vor­sätz­liche Bei­hilfe zur Durch­führung von Straf­taten stellt der Paragraf 27 des Straf­ge­setz­buchs der Bun­des­re­publik Deutschland unter Strafe.

Aus­blei­bende Reaktion auf Rekla­ma­tionen: Kennen Sie dieses BGH-Urteil?

Bis vor einigen Jahren konnte sich Google sicher sein, kaum Klagen zu bekommen, wenn Nutzer mit beleg­baren Beweisen für Rechts­ver­let­zungen Google-Bewer­tungen löschen lassen wollten und das Unter­nehmen auf die Rekla­ma­tionen nicht reagierte. Der Grund dafür waren Unsi­cher­heiten bei der Zustän­digkeit der Gerichte. Das hat sich mit einem Urteil geändert, das der Bun­des­ge­richtshof im April 2016 im Ver­fahren mit dem Akten­zeichen I ZR 43/14 fällte. Betroffene können jetzt auch dann in Deutschland klagen, wenn die Website mit den Bewer­tungen sich nicht explizit nur an Nutzer in Deutschland richtet. Inzwi­schen steht die Frage im Mit­tel­punkt, ob der rechts­ver­let­zende Inhalt von Deutschland aus auf­ge­rufen werden kann. Genau das ist bei den Bewer­tungen bei Google Business der Fall.

Oftmals hilft es, Google bei der Ablehnung oder Nicht­be­ar­beitung von Fake-Bewer­tungen bei Google Business auf diese Rechtslage hin­zu­weisen. For­mu­lieren Sie diese Ankün­digung als Laie besser nicht selbst, sondern sichern Sie sich die Unter­stützung unserer erfah­renen Fach­leute, die wir zum Fest­preis anbieten!

Löschung fal­scher nega­tiver Bewer­tungen bei Google und Jameda erfolgen nicht: Was sagt das BGB?

Haben Sie bei Ihrer Rekla­mation Beweise vor­gelegt, dass die nega­tiven Google-Bewer­tungen gel­tendes Recht ver­letzen, ent­stehen bei einer aus­blei­benden Reaktion mög­li­cher­weise Scha­den­er­satz­an­sprüche. Das belegt ein Blick in den Wortlaut des Para­grafen 823 des Bür­ger­lichen Gesetz­buchs. Dort heißt es: „Wer vor­sätzlich oder fahr­lässig … ein sons­tiges Recht eines anderen wider­rechtlich ver­letzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus ent­stan­denen Schadens ver­pflichtet.“ Aller­dings dürfte es im Ein­zelfall schwierig werden, den Zusam­menhang mit einem Umsatz- oder Gewinn­verlust und einer fal­schen Bewertung zu beweisen, zu der Sie eine Rekla­mation ein­ge­reicht und keine Reaktion von Google bekommen haben. Dann hilft es auch nicht, dass Google als Bereit­steller der Bewer­tungs­mög­lichkeit durch die feh­lende Reaktion der vor­sätz­lichen Bei­hilfe zur Durch­führung von Straf­taten beschuldigt werden kann. Deshalb ist eine schnelle Reaktion erfor­derlich, um einen dro­henden Schaden bereits im Ansatz zu verhindern.

Die Exper­tinnen und Experten unserer Inter­net­agentur können Ihnen bei der erfolg­reichen Durch­setzung von Ansprüchen auf das Ent­fernen von nega­tiven Google-Bewer­tungen mit Rechts­ver­let­zungen schnell und effi­zient helfen!

Zweit­antrag auf Löschung nega­tiver Google-Bewer­tungen lohnt sich nicht

Im Nor­malfall bestätigt Ihnen Google den Antrag auf die Löschung rechts­ver­let­zender Bewer­tungen mit einem Support-Ticket. Damit haben Sie den Nachweis, dass die Rekla­mation dort ein­ge­gangen ist. Sie landet beim Support auf einem „digi­talen Stapel“, den die Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter in der Rei­hen­folge des Ein­gangs abar­beiten. Wie lange sie dafür brauchen, lässt sich nie genau vor­her­sehen. Die Antwort kann binnen 48 Stunden kommen oder in einigen Fällen länger als eine Woche dauern. Sparen Sie sich die Mühe, einen zweiten Antrag auf die Löschung von Google-Bewer­tungen ein­zu­reichen, in denen Sie in Ihren Rechten ver­letzt werden! Nutzen Sie statt­dessen als ersten Schritt besser das zuge­schickte Support-Ticket, um Google in einer Antwort darauf an die Bear­beitung zu erinnern. Ist die Wahr­schein­lichkeit hoch, dass Ihnen durch die nicht erfolgte Löschung ein grö­ßerer Schaden ent­stehen könnte, fügen Sie der Erin­nerung einen Dring­lich­keits­hinweis mit einer sachlich fun­dierten Begründung bei.

Sie erhalten weder auf die Rekla­mation noch auf die Erin­nerung zum berech­tigten Antrag auf die Löschung von Google-Bewer­tungen eine Reaktion? – Holen Sie sich die Experten unserer Inter­net­agentur ins Boot, um eine unge­recht­fer­tigte Abwertung der Repu­tation Ihrer Person oder Ihres Unter­nehmens zu riskieren!

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