Reise-Ratgeber · Karibik
Ausflüge Dominikanische Republik – Ziele, Natur und Tipps
Die Dominikanische Republik ist weit mehr als Strand und Hotelanlage. Wer die Insel wirklich kennenlernen möchte, findet karibische Traumbuchten, dichten Regenwald, rauschende Wasserfälle und eine Altstadt mit über fünfhundert Jahren Geschichte. Dieser Ratgeber zeigt die schönsten Ziele und gibt praktische Tipps, damit die Reise in Erinnerung bleibt.
Ein Land, viele Welten
Warum sich das Land für Entdecker lohnt
Die Ausflüge Dominikanische Republik führen durch ein erstaunlich vielfältiges Land. Auf engem Raum wechseln sich flache Palmenstrände, grüne Bergketten und geschichtsträchtige Städte ab. Zwischen dem Osten rund um Punta Cana, dem Norden bei Puerto Plata und der Halbinsel Samaná liegen ganz unterschiedliche Landschaften, die jede für sich eine eigene Reise wert sind.
Der Osten ist das klassische Ferienziel. Hier reihen sich lange Sandstrände aneinander, und von den großen Ferienorten aus starten viele Touren. Der Norden gilt als Heimat des Abenteuers, mit Wasserfällen, Bergen und einer rauen Küste. Die Halbinsel Samaná wiederum ist bekannt für ihre einsamen Buchten und die Wale, die dort jeden Winter vorbeiziehen.
Wer nur am Pool bleibt, verpasst das Beste. Schon ein einziger Tagesausflug zeigt eine andere Seite der Insel, sei es eine Bootsfahrt in einen Nationalpark, ein Bummel durch eine koloniale Altstadt oder eine Wanderung zu einem versteckten Wasserfall im grünen Hinterland.
Gerade die Mischung macht den Reiz aus. An einem Tag schwimmt man in einer türkisen Lagune, am nächsten steht man vor einer jahrhundertealten Kathedrale. Diese Bandbreite ist es, die viele Gäste immer wieder auf die Insel zurückholt.
Praktisch ist zudem, dass die wichtigsten Ziele gut organisiert erreichbar sind. Von fast jedem Urlaubsort aus gibt es geführte Touren mit Transfer, sodass man sich um die Anreise keine Gedanken machen muss und trotzdem viel vom Land sieht.
Die Höhepunkte
Vier Ziele, die man gesehen haben sollte
Manche Orte tauchen auf fast jeder Wunschliste auf. Sie verbinden Natur, Kultur und ein bisschen Abenteuer und eignen sich gut als erster Einstieg in das Land.
Die Insel Saona im Südosten ist das Postkartenmotiv schlechthin. Vom Hafen in Bayahibe geht es mit dem Katamaran oder Schnellboot hinaus, unterwegs hält man an der Piscina Natural, einer flachen Sandbank mitten im Meer. Die Insel selbst gehört zum Nationalpark Cotubanamá und ist bis heute weitgehend unbebaut.
Ganz anders präsentiert sich der Nationalpark Los Haitises an der Bucht von Samaná. Zwischen dichten Mangroven ragen bewachsene Kalksteinkegel aus dem Wasser, und in versteckten Höhlen finden sich Felszeichnungen der Ureinwohner. Wer Natur und Vogelwelt mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Santo Domingo schließlich ist die Hauptstadt und das kulturelle Herz des Landes. Die Zona Colonial gilt als älteste dauerhaft bewohnte Stadt der Neuen Welt und steht als Ganzes unter dem Schutz der UNESCO. Ein halber Tag reicht kaum, um all die alten Gassen und Plätze zu erkunden.
Natur pur
Inseln, Buchten und Wasserfälle
Wer die Natur des Landes erleben möchte, hat die Qual der Wahl. Neben Saona und Los Haitises lohnt sich vor allem die Halbinsel Samaná im Nordosten. Die Playa Rincón gilt vielen als einer der schönsten Strände der Karibik, und der Wasserfall El Limón stürzt aus rund fünfzig Metern Höhe in ein natürliches Becken, in dem man baden kann.
Im Norden bei Puerto Plata liegen die 27 Wasserfälle von Damajagua, auf Spanisch die Veintisiete Charcos. Mit Helm und Schwimmweste klettert man den Fluss hinauf und kommt springend und rutschend wieder herunter. Es ist eine der beliebtesten Aktivitäten der ganzen Insel und ein großer Spaß für alle, die es etwas sportlicher mögen.
Ein besonderes Erlebnis sind die Buckelwale vor Samaná. Von Januar bis März kommen die Tiere in die warme Bucht, um sich zu paaren und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Auf geführten Bootstouren lassen sie sich aus respektvollem Abstand beobachten, wenn sie aus dem Wasser springen.
Nicht zu vergessen ist die Unterwasserwelt. Rund um die Insel gibt es Korallenriffe, in denen sich Schnorcheln und Tauchen lohnen. Schon mit Maske und Schnorchel entdeckt man in vielen Buchten bunte Fische und lebendige Riffe direkt unter der Oberfläche.
Wer die Natur intensiv erleben will, plant am besten mehrere Ausflüge Dominikanische Republik über die Reise verteilt. So bleibt zwischen den Touren genug Zeit zum Ausruhen, und man erlebt an einem Tag das Meer und am nächsten die Berge, ohne sich zu hetzen. Viele Anbieter kombinieren auch mehrere Ziele in einer einzigen Tour, etwa eine Bootsfahrt mit einem Badestopp und einem kleinen Landausflug.
- ✓Insel Saona mit Katamaranfahrt und der Sandbank Piscina Natural
- ✓Los Haitises mit Mangroven, Höhlen und Felszeichnungen
- ✓Playa Rincón auf Samaná als weiter, ruhiger Traumstrand
- ✓El Limón als Wasserfall zum Baden im grünen Hinterland
- ✓Walbeobachtung vor Samaná von Januar bis März
Für Aktive
Abenteuer für jeden Geschmack
Neben Natur und Kultur bietet das Land jede Menge Aktivitäten für alle, die es lebhafter mögen. Vieles lässt sich bequem als halbtags- oder Tagestour buchen.
Beliebt sind vor allem Buggy- und Quad-Touren. Bei ihnen geht es abseits der Hauptstraßen durch Zuckerrohrfelder und kleine Ortschaften, oft mit einem Halt an einem Strand oder einer typischen Finca. Man wird garantiert staubig und nass, hat dafür aber jede Menge Spaß.
Wer den Überblick von oben sucht, findet in der Region Punta Cana mehrere Ziplining-Parcours. An gesicherten Stahlseilen saust man über die Baumkronen hinweg und sieht die Landschaft aus einer ganz neuen Perspektive. Familien mit älteren Kindern kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Paare.
Sportlicher wird es beim Canyoning in Damajagua. Zwischen glatten Felswänden geht es durch natürliche Rutschen und über kleine Sprünge ins kühle Wasser. Feste Schuhe und ein gewisses Maß an Kondition sind hier von Vorteil, denn der Aufstieg zu den oberen Becken kostet etwas Kraft.
Gut vorbereitet
Praktische Tipps für die Reise
Damit die Ausflüge in der Dominikanischen Republik entspannt bleiben, hilft ein wenig Vorbereitung. Die Sonne ist stark, deshalb gehören Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und ausreichend Trinkwasser in jeden Rucksack. Leichte Baumwollkleidung ist bei der feuchten Wärme angenehmer als synthetische Stoffe.
Für Touren ins Landesinnere lohnen sich feste Schuhe, denn viele Wege sind uneben oder rutschig. An Bootstouren und in Wasserfällen sind wasserfeste Beutel praktisch, um Handy und Kamera trocken zu halten. Ein Mückenschutz ist vor allem am Abend und in Waldgebieten sinnvoll.
Bei der Buchung gilt oft, dass örtliche Anbieter günstiger sind als die großen Agenturen im Hotel. Ein Preisvergleich lohnt sich, ebenso ein Blick auf Bewertungen anderer Reisender. Auf geführten Touren spricht das Personal häufig Englisch, teils auch Deutsch, sodass die Verständigung leicht fällt.
Ein kleines Trinkgeld ist für Guides und Fahrer üblich und wird gern gesehen. Wer etwas Bargeld in kleiner Stückelung dabei hat, ist für Snacks unterwegs und kleine Souvenirs gut gerüstet. So lässt sich das Land unkompliziert und mit einem guten Gefühl entdecken.
Auch die Reisezeit spielt eine Rolle. Von Dezember bis April ist es trockener und angenehmer, während die Sommermonate schwüler ausfallen und häufiger Regenschauer bringen. Wer die Wale sehen möchte, plant seine Reise am besten in die ersten Monate des Jahres, wenn die Tiere in der Bucht von Samaná unterwegs sind.
- ✓Sonnenschutz mit Creme, Hut und genug Wasser einpacken
- ✓Feste Schuhe für Wege und Wasserfälle im Landesinneren
- ✓Mückenschutz für Abende und Waldgebiete mitnehmen
- ✓Örtliche Anbieter vergleichen, sie sind oft günstiger
- ✓Kleines Bargeld für Trinkgeld und Snacks bereithalten
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Fragen zu Ausflügen in der Dominikanischen Republik
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