Horl Rollschleifer · Ratgeber
Für diese Klingen ist das Werkzeug gemacht
Nicht jedes Messer gehört auf einen Rollschleifer, die meisten Küchenklingen aber sehr wohl. Dieser Ratgeber zeigt, welche Messer sich gut schärfen lassen, wo die Grenzen liegen und worauf man beim Klingenstahl achten sollte.
Grundregel
Welche Klingen sich gut schärfen lassen
Die Frage Horl Rollschleifer welche Messer geeignet sind stellt sich meist vor dem ersten Schliff. Die gute Nachricht ist, dass die allermeisten Küchenmesser dazugehören. Koch-, Santöku-, Universal- und Brötchenmesser mit gerader Schneide lassen sich problemlos bearbeiten.
Entscheidend ist eine durchgehende, gerade Schneidkante, an der der Schleifkörper sauber entlanglaufen kann. Solange die Klinge nicht gewellt oder gezahnt ist, spricht nichts gegen den Rollschleifer.
Auch der Härtegrad des Stahls spielt eine Rolle, ist aber selten ein Hindernis. Sowohl weichere europäische als auch härtere japanische Küchenmesser lassen sich schärfen, letztere brauchen nur etwas mehr Geduld und einen feineren Abschluss.
Genau diese Vielseitigkeit macht den Reiz aus, denn ein einziges Werkzeug deckt fast den gesamten Bestand einer normalen Küche ab. Man muss nicht für jede Klinge ein eigenes Hilfsmittel bereithalten, sondern greift für die meisten Messer zum selben Rollschleifer. Das hält die Ausstattung schlank und die Handgriffe vertraut.
Ein guter Anhaltspunkt ist der Blick in die eigene Küchenschublade. Die Klingen, die man täglich zum Schneiden von Gemüse, Fleisch oder Kräutern greift, sind fast immer die passenden Kandidaten. Genau für diesen Alltagseinsatz ist das Werkzeug gedacht.
Wichtiger als die Marke oder der Preis eines Messers ist seine Form. Eine schlichte, gerade Klinge aus dem Supermarkt lässt sich ebenso gut schärfen wie ein teures Markenmesser, solange die Schneidkante durchgehend und glatt verläuft.
Passende Messer
Diese Messer sind bestens geeignet
Beim Stichwort Horl Rollschleifer welche Messer geeignet lohnt vor allem ein Blick auf die Form der Schneidkante.
Ein Horl Rollschleifer kommt mit der klassischen geraden Schneide am besten zurecht. Genau diese Form findet sich bei den meisten Küchenmessern, weshalb der Einsatzbereich sehr breit ist. Vom günstigen Alltagsmesser bis zur hochwertigen Kochklinge profitieren viele Messer von der gleichmäßigen Führung.
Auch die Länge der Klinge spielt kaum eine Rolle, solange sie sich sicher am Magneten halten lässt. Vom kleinen Gemüsemesser bis zum großen Kochmesser deckt das Werkzeug die gängigen Größen ab. Nur sehr kurze oder extrem schmale Klingen liegen manchmal nicht stabil genug an.
Wer unsicher ist, prüft einfach die Schneide mit dem Finger entlang der Kante. Ist sie glatt und durchgehend, ist das Messer geeignet. Mehr Details zur Auswahl liefert der Ratgeber zum Rollschleifer von Horl.
Grenzen
Wo das Werkzeug an seine Grenzen stößt
Wer Horl Rollschleifer welche Messer geeignet nachschlägt, sollte auch die Ausnahmen kennen. Wellenschliffmesser und Brotmesser mit ausgeprägten Zähnen gehören nicht auf den Rollschleifer, weil der Schleifkörper die einzelnen Zähne nicht sauber erreicht.
Auch Scheren, sehr kurze oder stark gebogene Spezialklingen lassen sich damit nicht sinnvoll bearbeiten. Bei ihnen fehlt die durchgehende gerade Kante, an der die rollende Bewegung ansetzen kann. Für solche Fälle bleibt der Fachbetrieb oder ein spezielles Werkzeug die bessere Wahl.
Ein kurzer Blick auf die Klinge verrät die Grenze meist von selbst. Sieht man gleichmäßige Wellen oder einzelne Zacken, gehört das Messer nicht auf den Rollschleifer. Ist die Kante dagegen glatt und läuft in einer Linie durch, steht dem Schärfen nichts im Weg.
- ✓Kochmesser und Santöku mit gerader Schneide sind ideal
- ✓Universal- und Schälmesser lassen sich gut schärfen
- ✓Wellenschliff- und Brotmesser gehören nicht darauf
- ✓Scheren und stark gebogene Klingen sind ungeeignet
- ✓Eine glatte, durchgehende Kante ist die Grundvoraussetzung
Vor dem Kauf
Worauf es beim Klingenstahl ankommt
Wer sich vor der Anschaffung fragt, ob die eigenen Messer passen, sollte vor allem auf zwei Dinge schauen. Das erste ist die schon erwähnte gerade Schneide, das zweite der Zustand der Klinge. Ein Messer mit tiefen Scharten braucht mehr Arbeit, lässt sich aber in aller Regel ebenfalls wieder in Form bringen.
Der Klingenstahl selbst ist selten ein Ausschlusskriterium. Weichere Stähle geben schnell nach und werden zügig scharf, härtere halten die Schärfe länger und verlangen beim Schärfen etwas mehr Geduld. Beide Varianten sind gut zu bearbeiten, man muss nur die Zahl der Züge anpassen.
Rostfreie und nicht rostfreie Stähle machen beim Schärfen keinen großen Unterschied. Wichtiger ist, dass die Klinge grundsätzlich gepflegt ist. Ein sauberes, trockenes Messer nimmt den Schliff besser an und behält die gewonnene Schärfe länger.
Unterm Strich passt das Werkzeug damit zu fast jeder normal ausgestatteten Küche. Wer ein paar gerade Klingen sein Eigen nennt, findet darin einen verlässlichen Helfer, der die vorhandenen Messer scharf hält, statt sie irgendwann durch neue ersetzen zu müssen.
- ✓Gerade, durchgehende Schneide als wichtigstes Merkmal
- ✓Tiefe Scharten lassen sich meist wieder ausschleifen
- ✓Weiche und harte Stähle sind beide geeignet
- ✓Gepflegte Klingen nehmen den Schliff besser an
Zum ausführlichen Ratgeber Horl Rollschleifer
Dort finden Sie den kompletten Überblick zum Thema mit allen weiterführenden Beiträgen.
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Häufige Fragen
