Maulwurf vertreiben – der große Ratgeber für Haus- und Gartenbesitzer
Warum Maulwürfe im Garten auftauchen
Manche lieben ihren grünen Rasen, ihre Blumenpracht. Dann tauchen plötzlich kleine Hügel im Boden auf! Viele denken sofort: „Wie werde ich diese Tiere los?“ Aber warte doch mal kurz. Frage dich lieber, weshalb die Maulwürfe hier sind.
Maulwürfe lieben es, unterirdisch zu wühlen, auf der Jagd nach Würmern und Käferlarven. Ein lebendiger Gartenboden voller kleiner Tiere ist ihr Traum! Wer also Besuch von einem Maulwurf bekommt, kann sich freuen. Der Boden ist vermutlich richtig gut. Die kleinen Erdhügel stören zwar, doch eigentlich ist es ein Zeichen dafür, dass die Natur dem Garten etwas Gutes tut.
Nicht nur das Essen ist wichtig – auch Sicherheit muss sein. Maulwürfe mögen es eher still und ungestört, fernab vom Trubel. Deswegen fühlen sie sich auf Rasenflächen abseits von Pfaden oder unter Sträuchern besonders wohl.

Rechtliche Grundlagen – Was ist erlaubt?
Wer einen Maulwurf loswerden will, sollte folgendes bedenken. Der gute Kerl, ein Europäischer Maulwurf genannt, genießt besonderen Schutz. Das Gesetz – genauer gesagt, das Bundesnaturschutzgesetz – sagt ganz klar, dass man ihn weder fangen, noch ihm Schaden zufügen darf. Selbst seine Gänge dürfen nicht einfach so zerstört werden, denn auch das wäre illegal.
Einfach gesagt: Tiere dürfen nur verscheucht werden, weder bekämpft noch getötet. Wer Gift verwendet, Fallen aufstellt oder Gas einsetzt, bricht das Gesetz und muss mit hohen Strafen rechnen.
Stattdessen helfen schonende Tricks, damit der Maulwurf selbst zieht. Wir stellen sie hier vor: Von Pflanzen bis zu Geräten und wie man es erst gar nicht zur Besiedlung kommen lässt.
Maulwurf oder Wühlmaus – wie man den Unterschied erkennt
Manchmal verwechselt man eben Maulwürfe mit Wühlmäusen. Zugegeben, beide werfen Erdhaufen auf – dennoch lassen sie sich gut auseinanderhalten
- Maulwurfshügel? Eher rundlich, fast perfekt geformt, mit einer Spitze. Wühlmäuse machen es anders – ihre Hügel sind platt und irgendwie durcheinander.
- Im Erdreich verraten Maulwürfe ihre Tunnel durch zarten Krümelboden, während Wühlmäuse eher an rauer, verwurzelter Erde zu erkennen sind.
- Maulwürfe bauen ihre Tunnel tief – bis zu vierzig Zentimeter runter. Wühlmäuse hingegen bleiben eher oberflächlich beim Graben.
- Was Maulwürfe so richtig mögen, sind Insekten und Würmer – sie essen ausschließlich Fleisch. Im Gegensatz dazu knabbern Wühlmäuse lieber an Pflanzen.
- Wühlmäuse knabbern an Wurzeln, Blümchen sowie deinem Gemüse. Maulwürfe hingegen lassen das bleiben.
Man muss das wissen, denn bei Feldmäusen gelten andere Regeln. Wenn man nicht sicher ist, geht folgendermaßen: Man legt eine Karotte in den Laufgang. Ist sie über Nacht angeknabbert worden, dann war’s eine Maus.
Sanfte Methoden
Lärm und Vibrationen
Erdbeben nehmen Maulwürfe sofort wahr – ihr Gehör ist wirklich gut. Deshalb kann Lärm helfen, sie loszuwerden.
Geeignete Maßnahmen sind:
- Stabförmige Materialien aus Metall oder Bambus werden tief im Erdreich verankert. Man platziert darin Glasflaschen, sodass der Wind eine summende, pfeifende Melodie entstehen lässt.
- Man findet diese Dinger oft im Laden – manche brauchen Batterien, andere nutzen die Sonne. Sie machen also immer wieder Geräusche und wackeln ein bisschen.
- Maulwürfe mögen das nicht: Ultraschallgeräte stoßen Töne aus, welche für uns still sind, sie aber stören.
Damit der Maulwurf nicht schlappmacht und deine Dinger ignoriert, stell sie öfter mal woanders hin.
Gerüche, die Maulwürfe nicht mögen
Ihre Nase ist unglaublich feinfühlig, weshalb störende Düfte für Maulwürfe genauso abschreckend wirken können wie Lärm.
Bewährte Hausmittel sind:
- Sauer wurde es, als man Buttermilch vergaß – dann roch’s scharf und modrig.
- Gehackter Knoblauch beziehungsweise Zwiebeln kommt in den Topf.
- Entweder Essig oder ein paar Tropfen Pfefferminzöl – mit Wasser mischen und dann in die Löcher sprühen.
- Nimm Mottenkugeln oder Toilettensteine, steck sie in kleine Beutel und vergrabe diese zwischen deine Pflanzen – jedoch fernab von Kräutern und Gemüsepflanzen!
Man sollte die Stelle, an der es gut riecht, immer wieder verändern. Maulwürfe schnüffeln gerne herum – sobald der Duft schwächer wird, kommen sie vielleicht erneut.
Maulwurfvertreiber aus dem Fachhandel
Abgesehen von bewährten Tipps aus dem Garten gibt’s jede Menge Zeug, das eigentlich dafür gemacht ist, Maulwürfe loszuwerden – wie zum Beispiel:
- Sonnenlicht-Vertreiber für Maulwürfe: Sie senden Töne sowie Erschütterungen aus – ganz ohne Stecker.
- Duftpellets fürs Zuhause – oft aus Rizinusöl gemacht, gut für die Umwelt sowie völlig harmlos für deine Tiere.
- Duftkapseln für den Garten: Einfach in die Erde stecken, dann duften sie lange.
Wer ein Gerät sucht, muss darauf schauen, dass es gut ist und wie groß eine Fläche damit erreichbar wird. Günstige Exemplare schaffen meist nur kleine Räume, wohingegen bessere Varianten bis zu 700 Quadratmeter abdecken können.
Maulwurf vertreiben mit Pflanzen
Manche Pflanzen mögen Maulwürfe gar nicht. Sie duften stark – für uns vielleicht angenehm, für die Tiere aber echt störend. So zum Beispiel…
- Kaiserkrone
- Knoblauch
- Zwiebelgewächse
- Tagetes (Studentenblume)
- Kreuzblättrige Wolfsmilch
Ein paar gut gewählte Pflanzen als Saum können den Garten schützen.
Wasser und Bewegung
Oma hatte da so eine Idee: Wenn du einen Maulwurf entdeckst, spül ihn einfach kurz mit Wasser raus. Meistens verschwindet er dann, ganz unversehrt.
Einen Schlauch kurz ins Erdreich drücken, dann Wasser für ein wenig fließen lassen. Vorsicht, es darf nicht zu matschig werden.
Wer viel im Garten läuft, den Rasen mäht – oder wenn Kinder toben – sorgt für Erschütterungen. Das mögen Maulwürfe nicht gern. Deshalb sieht man sie eher selten in lebhaften Gärten.
Effektive Strategien für eine dauerhafte Lösung
Nachhaltige Prävention – so bleibt der Maulwurf fern
Wenn der Maulwurf endlich weg ist, muss verhindert werden, dass er zurückkehrt. Das klappt nur mit guter Vorbeugung – so bleibt dein Garten geschützt. Wichtig ist, ihm den Aufenthalt unangenehm zu gestalten, ohne deinen Garten kaputtzumachen.
Statt den Boden festzutreten, lieber öfter mal lockern
Erdreich muss locker sein, damit Maulwürfe gängige Tunnel bauen – zu festes Land ist nichts für sie, obwohl es eher Pflanzen als den Tieren wehtut. Auch Regenwürmer leiden darunter. Man sollte also weder zu viel noch gar nichts tun – lieber abwechselnd rechen, schneiden sowie den Rasen betreten, weil diese Erschütterungen dem Tier unangenehm sind. Vor allem im Frühjahr und Herbst, wenn es am aktivsten ist, hilft das gut.
Gitter und Netze als physische Barriere
Wer seinen Rasen vor Maulwürfen bewahren will, kann ein Maulwurfgitter verwenden. Es ist zwar etwas Arbeit, dafür aber effektiv. Man legt dieses feine Gitter aus Kunststoff oder Metall bei der Anlage eines neuen Rasens knapp unter die Erde, ungefähr 10 bis 20 Zentimeter tief.
Maulwurfshügel? Nicht hier! Dieses Netz hält die kleinen Tunnelgänger fern. Sie ziehen lieber weiter, finden anderswo Platz.
Achte darauf, dass das Gitter genau bis zum Rasenrand geht. Lass es sich ein wenig überlappen, wo die Teile zusammenstoßen – so bleiben keine Löcher.
Gartenbewässerung clever einsetzen
Wenn der Gartenboden patschnass ist, ziehen Maulwürfe vielleicht vorübergehend aus. Wirklich lösen lässt sich das Problem aber nur durch kluges Gießen, ohne es zu übertreiben. Ständig nasser Boden gefällt nicht allein den Mäulchen, er lockt obendrein Pilze sowie Schnecken an – was dann wieder neue Schwierigkeiten bedeutet. Besser ist es, wenn die Erde feucht bleibt, hin und wieder aber abtrocknet, damit alles im Lot bleibt.
Typische Fehler
Gärtner versuchen oft, es eilig zu haben – leider meist mit negativen Folgen. Nicht selten drohen Ärger vor Gericht oder Pflanzenwelken. Diese Pannen passieren besonders oft:
- Kein Feuerwerk, keine Rauchgranaten! Das ist schädlich – sowohl für die anderen Tierchen als auch generell eine schlechte Idee.
- Maulwürfe stehen unter Schutz – deshalb sind Fallen für sie hier tabu. Wer trotzdem welche aufstellt, muss mit Konsequenzen rechnen.
- Wenn man mit Maulwürfen zu tun hat, braucht man einen langen Atem. Sie denken nach, diese kleinen Kerle, und lassen sich nicht gleich verjagen. Es kann gut eine Woche dauern, ehe sie wirklich wegbleiben.
- Manchmal hilft ein einziger Trick nicht viel – beispielsweise nur Schallwellen. Vielmehr klappt es gut, wenn man verschiedene Dinge mischt: Geräusche zusammen mit Düften oder Bewegungen wirken oft besser.
- Manchmal funktionieren Düfte oder Klänge nicht mehr, wenn man sie immer wieder verwendet. Tiere merken das – es braucht Abwechslung, damit sie reagieren.
Maulwürfe loszuwerden klappt nicht einfach so – es braucht Geduld, denn das ist eher eine Sache, die man immer wieder machen muss.
Natürliche Feinde – Hilfe aus der Natur
Erdtunnelbauern bevorzugen ihr eigenes Revier, weshalb Raubtiere selten Erfolg haben – schließlich verbringen sie fast ihre gesamte Zeit im Erdreich. Man kann dies für sich nutzen:
- Eulen, Bussarde und Reiher – sie warten darauf, dass junge Tiere auftauchen, um zuzuschlagen.
- Maulwürfe mögen weder Kater noch Bello – ihr Duft hält die Tiere fern. Streut man deshalb Fell oder benutzt Katzenklo-Granulat um die Gänge, bekommt der Maulwurf vielleicht Lust, woanders zu buddeln.
- Igel sowie Ringelnattern begegnen sich gelegentlich im selben Gebiet, weshalb Maulwürfe dort nicht so gern bauen.
Tiere einfach so freilassen? Keine gute Idee. Es geht darum, der Natur ihren Lauf zu lassen, sie nicht zu verbiegen.
Umweltfreundliche Alternativen und Mythen im Vergleich
Was wirklich hilft
- Echogeräte, deren Tonhöhe sich ändern lässt – sie funktionieren am besten, sofern man sie immer wieder neu justiert.
- Buttermilch als Hausmittel hilft erstmal ganz gut.
- Pflanzen, die Ungeziefer fernhalten – eine kluge Vorsorge.
- Ein Maulwurfgitter bietet dauerhaften Schutz für Ihren Garten – eine solide Sache, die hält.
Was nicht hilft
- Kaubonbons, Glasscherben – oder spitze Dinge generell: Diese Geschichten stimmen nicht, ja sie können sogar wirklich übel sein.
- Spiritus bzw. Benzin – damit spielt man russisches Roulette, obendrein ist es illegal.
- Feuerwerk – ein kurzer Schreck, doch danach bleibt nichts Wesentliches zurück.
- Leere Plastikflaschen vibrieren – wenn der Wind weht und sie richtig stehen. So einfach ist das.
Seit jeher gibt es bewährte Methoden, doch längst nicht jede hilft wirklich weiter. Achten Sie darauf, dass Ihr Vorgehen gut für Tiere ist, keine Risiken birgt und im Einklang mit den Gesetzen steht.
Den richtigen Zeitpunkt wählen
Ihre Tunnel ziehen sich durchs Jahr, aber es gibt Zeiten, da sind Maulwürfe besonders geschäftig. Frühling und Herbst – dann klappt die Vertreibung am besten
- Im Frühling, von März bis Mai, sind Maulwürfe auf der Suche nach neuen Gängen. Gerade dann lässt sich etwas gegen sie tun.
- Im Herbst – von September an bis zum November – sammeln die Tiere Nahrung, graben sich Gänge für die kalte Jahreszeit. Wenn man sie jetzt belästigt, suchen sie meist ein neues Zuhause.
- Im Sommer? Naja, hilft nicht viel, denn Maulwürfe buddeln sich wegen der Wärme lieber tiefer ein.
- Im Winter ist es schwierig, weil die Tiere sich zurückziehen. So gestaltet sich die Jagd eher träge.
Langfristig klappt’s oft besser, wenn man dranbleibt, statt nur mal eben was zu machen.
Maulwurf mit Hausmitteln vertreiben – erprobte Rezepte
Manche Leute im Garten lieben es, Dinge selbst zu machen. Diese Mischungen sind besonders beliebt:
Buttermilch-Geruchsmix
- 1 Liter Buttermilch
- 1 Esslöffel Knoblauchpulver
- 1 Spritzer Essig
- Gut durchmischen, dann verteilen. So oft – vielleicht zwei-, dreimal wöchentlich – erneut anwenden.
Pflanzenöl-Mix gegen Maulwürfe
- 100 ml Rizinusöl
- 1 Liter Wasser
- 1 Teelöffel Spülmittel
- Gib das Zeug in eine Sprühflasche – dann sprühe die Maulwurfshügel ab. Es ist gut für die Natur, riecht aber stark.
Kaffeesatz-Trick
Kaffeesatz über die Beete geben – riecht komisch, hilft aber später der Erde.
Man kann diese bewährten Tipps sparsam nutzen, sie belasten die Umwelt kaum – außerdem lassen sie sich gut mischen. Achte bloß darauf, Schränke behutsam zu öffnen, vermeide Beschädigungen.
Um Maulwürfe loszuwerden, muss man erst mal wissen, wie sie ticken. Wenn du das kapierst, klappt die Vertreibung leichter – versprochen! Sie sind nämlich nicht einfach nur da, sondern haben ihre Gründe für so manches Loch im Garten. Also, was machen diese kleinen Erdbewohner eigentlich? Und warum graben sie überhaupt? Maulwürfe sind hilfreich, nicht lästig – wer das checkt, hat schon viel richtig gemacht. Sie graben die Erde auf, beseitigen Schädlinge wie Käferjunge oder Schneckenbabys sowie sorgen dafür, dass Luft an die Wurzeln gelangt. Seine Aufgabe ist es, tief im Erdreich zu arbeiten, was leider dazu führt, dass unschöne Hügel auf dem Gelände entstehen.
Man mag den Maulwurf für sich behalten – doch wenn er woanders wohnen soll, hilft nur List statt Gewalt. Es geht darum, ihm ein neues Zuhause zu bieten, keineswegs ihn auszulöschen.
Maulwurf vertreiben – langfristige Lösungen und professionelle Unterstützung
Ein Garten ohne Maulwurfsprobleme? So klappt’s wirklich
Ist der Maulwurf weg, muss er auch wegbleiben. Einmal vertreiben hilft meist nicht viel. Damit das klappt, braucht es Vorbeugung, regelmäßige Gartenpflege sowie Nachsicht.
Regelmäßige Gartenpflege
Ein ordentlicher Garten, der oft benutzt wird – das mögen Maulwürfe gar nicht. Lärm durch Rasenmäher, Wasser beim Gießen, ein Grillabend oder auch nur Kinderlärm scheuchen sie weg, weil sie denken, da ist Gefahr.
Damit sich kein Tier dauerhaft versteckt, vermeide lange Ruhephasen. Durchstreife gelegentlich auch Komposthaufen beziehungsweise wenig genutzte Bereiche – ein kurzes Betreten oder Umgraben reicht aus.
Bodenhygiene und Nahrungsangebot reduzieren
Maulwürfe futtern Käfer, Würmer sowie Larven, wodurch deren Menge sinkt, jedoch ohne die Natur aus dem Lot zu bringen. So erreicht man dies beispielsweise:
- Entfernen von verrottetem Pflanzenmaterial
- Einsatz von Nematoden gegen Engerlinge (biologische Schädlingsbekämpfung)
- Verzicht auf übermäßige Düngung, die Bodenlebewesen anzieht
Der Rasen hält sich fit, doch lockt er Maulwürfe nicht so sehr an.
Geruchs- und Geräuschbarrieren beibehalten
Selbst nachdem der Maulwurf weg ist, hält man den Garten noch ein paar Wochen mit Ultraschallgeräten oder Gerüchen auf Trab. Diese Tiere lieben ihre Routinen. Unruhe vertreiben sie. Danach, nach ungefähr zwei, drei Monaten, lässt man es langsam ruhiger werden.
Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist
Oftmals gehen Maulwürfe wieder weg, wenn man ihnen Zeit gibt – oder probiert, was es so an Tipps und Tricks gibt. Aber wer einen riesigen Garten hat beziehungsweise ständig neue Hügel entdeckt, für den ist vielleicht ein Profi die bessere Wahl.
Professionelle Schädlingsbekämpfer oder Gärtner bieten:
- Naturschonende Abschreckung: Denkbar wären spezielle Geräte für Geräusche beziehungsweise Düfte
- Analyse der Bodenstruktur: um Ursachen wie Nahrungsüberschuss oder Staunässe zu erkennen
- Installation von Maulwurfsperren: unterirdische Gitter oder Netze mit Garantie
Darüber hinaus beachten Fachleute die Regeln – so bleiben heimische Tiere sicher. Die Ausgaben bewegen sich üblicherweise zwischen hundert bis vierhundert Euro pro Fläche, doch das kann sich rechnen, denn Ihr Garten ist dann gut bewahrt.
Wann Maulwurfhügel nützlich sein können
Obwohl diese Erdhaufen das Auge stören, bieten sie doch Gutes. Der Abtrag ist nämlich feinkörnig, luftig sowie voller Kraft – ideal, um Blumen zu pflanzen oder Kräuter anzubauen.
Sieb das Erdreich durch, vermenge es anschließend mit Kompost. So verwendest du die Ausgrabungen des Maulwurfs gut.
Lockere Erde lässt Luft zirkulieren, verhindert Pfützenbildung. So hilft ein Maulwurf dem Boden, gesund zu bleiben – obwohl man sich manchmal an ihm stört.
Alternative Wege – Maulwürfe umleiten statt vertreiben
Nicht immer ist der Maulwurf ein Gegner, oft verirrt er sich lediglich. Wenn du einen großen Garten oder unbebaute Flächen hast, versuche ihn sanft umzulenken, anstatt ihn loszuwerden.
So funktioniert’s:
- Such dir einen abgelegenen Platz am Rande oder eine unberührte Ecke.
- Lass da drüben keinen Lärm entstehen – auch nicht unangenehme Düfte.
- Nutze an anderen Stellen entweder Ultraschallschutzwälle – oder lass es angenehm duften, um Bereiche abzusichern.
Manchmal buddelt der Maulwurf lieber dort, wo’s ruhig ist, was gut für ihn und deinen Garten ist.
Häufige Fragen zum Thema
Wann ist ein Maulwurf einfach weg? So richtig, ohne Spuren?
Manchmal dauert es nur ein paar Tage, manchmal mehrere Wochen – je nachdem, wie man vorgeht. Entscheidend ist, dranbleiben sowie unterschiedliche Eindrücke miteinander verbinden, etwa Düfte, Geräusche oder Bewegungen.
Kann man Maulwürfe im Winter vertreiben?
Maulwürfe verstecken sich im Winter gern unter der Erde – deshalb bringen Versuche, sie loszuwerden, oft nicht viel. Besser ist es, dafür den Frühling oder Herbst zu wählen.
Sind Ultraschallgeräte schädlich für Haustiere?
Geräte mit spezieller Technik senden Signale aus, welche für Maulwürfe unangenehm sind, während Haustiere wie Hunde oder Katzen diese kaum bemerken. Trotzdem ist es ratsam, ein Auge auf deine Lieblinge zu werfen – man weiß ja nie.
Hilft es, alle Hügel einzuebnen?
Einfach die Erdhaufen wegzunehmen hilft gegen Maulwürfe überhaupt nicht. Im Gegenteil – es macht das Problem womöglich noch schlimmer, da er dann einfach wieder neue aufwirft.
Ist der Maulwurf wirklich fort?
Man merkt es daran, wenn keine neuen Wulste mehr im Rasen auftauchen – und auch nach einiger Zeit keine frischen Gänge entstehen. So weiß man Bescheid.
Sollten sich die Wälle einige Zeit nicht mehr verändern, hat sich das Wesen wahrscheinlich auf den Weg gemacht. Die alten Tunnel lassen sich dann entweder zuschütten oder mit frischem Grün versehen.
Der ganzheitliche Ansatz – Maulwurf vertreiben mit System
Maulwürfe loswerden klappt am besten, wenn man sowohl an die Tiere denkt als auch seinen Garten schützt. Dafür gibt es eine einfache Vorgehensweise in vier Etappen:
- Beobachten: Wo liegen die Hügel, wie aktiv ist der Maulwurf?
- Prüfen, ob keine Wühlmäuse unterwegs sind.
- Schrecken Sie sie weg – mit einem Mix aus Geräuschen, Gerüchen sowie Erschütterungen.
- Schütze deinen Garten: Nutze ihn viel, kümmere dich um die Erde, mach es Ungeziefer schwer.
Diese Methode funktioniert dauerhaft, obendrein ganz ohne Chemie oder Probleme mit dem Gesetz.


