Das Linkprofil gezielt entwickeln und Domain Rating einordnen
Ratgeber · Domain Rating
Nützliche Inhalte und passende Veröffentlichungen planen
Planen Sie nützliche Inhalte und passende Veröffentlichungen mit einem klar vereinbarten Umfang für Ihre Website. Symbolbild
Grundlage
Den Nutzen einer Veröffentlichung vor der Kennzahl klären
Bevor Sie zusätzliche Verweise beauftragen, sollte klar sein, wozu die Veröffentlichung dienen soll. Möchten Sie eine Leistung erklären, Fachwissen zugänglich machen oder eine bestehende Information ergänzen? Erst aus dieser Aufgabe ergibt sich, welcher Inhalt und welches Umfeld passen könnten. Der Wunsch nach einem höheren Domain Rating allein beantwortet diese Fragen nicht und beschreibt auch noch keine konkrete Leistung.

Ein Thema aus tatsächlichen Kundenfragen entwickeln
Beginnen Sie mit den Fragen, die in Ihrer Beratung wiederkehren. Welche Voraussetzungen müssen Interessenten kennen? Welche Unterschiede zwischen Angeboten werden häufig missverstanden? Wo helfen anschauliche Beispiele oder eine verständliche Anleitung? Daraus kann ein hilfreicher Beitrag entstehen, der unabhängig von einer Kennzahl einen erkennbaren Zweck hat. Voraussetzung ist, dass die Aussagen zu Ihrem tatsächlichen Angebot passen.
Sammeln Sie dafür vorhandene Unterlagen und klären Sie, welche Angaben veröffentlicht werden dürfen. Ein Text sollte keine Erfahrungen, Ergebnisse oder Referenzen behaupten, die nicht belegt werden können. Ebenso wenig reicht es, allgemein gehaltene Absätze um einen Ortsnamen zu ergänzen. Beschreiben Sie den konkreten Informationsbedarf und legen Sie fest, welche Frage der fertige Beitrag beantworten soll. So wird die Qualität später anhand seines Inhalts besprechbar.
Eine geeignete Zielseite bereitstellen
Ein externer Verweis braucht ein Ziel, das zur angekündigten Information passt. Prüfen Sie deshalb die betreffende Seite, bevor Sie über zusätzliche Veröffentlichungen entscheiden. Ist der Inhalt vorhanden und verständlich? Stimmen Leistungsbeschreibung und Kontaktangaben? Lässt sich die Seite auf dem Smartphone ohne Hindernisse nutzen? Diese Punkte betreffen die tatsächliche Erfahrung eines Besuchers nach dem Klick.
Wenn eine Zielseite überarbeitet werden muss, sollte das als eigene Aufgabe im Auftrag stehen. Eine neue Veröffentlichung allein ersetzt diese Arbeit nicht. Auch der vorgesehene Linktext und sein Zusammenhang sollten zur Zielseite passen. Verspricht der Text eine Anleitung, sollte der Verweis nicht ohne Erklärung nur auf eine allgemeine Startseite führen. Weitere Beispiele finden Sie im Ratgeber zu Ankertext und Kontext.
Einordnung
Quellen und Veröffentlichungsbedingungen nachvollziehbar auswählen
Ein großes Portal, ein kleiner Fachbeitrag und ein regionaler Eintrag erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ihre Eignung lässt sich nicht auf eine einzige Zahl reduzieren. Entscheidend ist, ob die jeweilige Umgebung zum Inhalt und zum vorgesehenen Publikum passt. Zusätzlich müssen die Bedingungen der Veröffentlichung verständlich sein, bevor Sie sich auf eine konkrete Zusammenarbeit festlegen.
Redaktionelle Entscheidung und bezahlte Platzierung unterscheiden
Eine Redaktion kann selbst entscheiden, einen hilfreichen Inhalt zu erwähnen. Eine bezahlte Platzierung beruht dagegen auf einer entsprechenden Vereinbarung. Diese beiden Situationen sollten im Angebot nicht vermischt werden. Wer eine Veröffentlichung bezahlt, kauft damit nicht automatisch eine unabhängige Empfehlung. Auch die spätere Darstellung gegenüber Lesern sollte zu den tatsächlichen Umständen passen.
Google sieht für Links aus Werbung oder bezahlten Platzierungen das Attribut „sponsored“ vor und akzeptiert dafür auch „nofollow“. Das ist eine technische Einordnung für die Suchmaschine. Sie ersetzt keine verständliche Beschreibung der beauftragten Leistung. Weitere Informationen stehen in Googles Dokumentation zur Kennzeichnung ausgehender Links. Die Auswirkungen auf eine externe Kennzahl dürfen diese Einordnung nicht zum bloßen Verhandlungspunkt machen.

Angebote anhand überprüfbarer Angaben beurteilen
Lassen Sie sich erklären, welche Art von Quelle vorgesehen ist, welchen Inhalt der Auftrag umfasst und wer die Veröffentlichung verantwortet. Ebenso wichtig sind Angaben zur Laufzeit, zu möglichen Änderungen und zur späteren Erreichbarkeit. Wenn konkrete Quellen noch recherchiert werden müssen, sollte genau diese Recherche als Leistung beschrieben sein. Eine offene Auswahl darf nicht wie eine bereits fest vereinbarte Veröffentlichung dargestellt werden.
Vorsicht ist bei Zusagen geboten, die aus einer bestimmten Anzahl von Links automatisch feste Google-Positionen ableiten. Googles Spamrichtlinien behandeln Verweise, die vor allem zur Manipulation von Rankings erstellt werden. Die Frage nach einem passenden Beitrag für Leser bleibt davon verschieden. Für eine Entscheidung sollten Sie deshalb die tatsächlichen Bedingungen prüfen und keine vermeintliche Sicherheit aus bloßen Mengenangaben ableiten. Dazu passt unser Ratgeber zu Risiken beim Linkkauf.
Vorgehen
Die Umsetzung prüfen und die weitere Entwicklung offen beobachten
Nach einer Veröffentlichung lässt sich zunächst kontrollieren, was tatsächlich umgesetzt wurde. Das ist etwas anderes als die Frage, welche Wirkung später beobachtet wird. Beides verdient eine eigene Betrachtung. So bleibt ein Auftrag auch dann nachvollziehbar, wenn Kennzahlen schwanken oder für eine eindeutige Erklärung noch nicht genügend Informationen vorliegen.
Die veröffentlichte Fassung mit dem Auftrag vergleichen
Öffnen Sie den veröffentlichten Beitrag und vergleichen Sie ihn mit der vereinbarten Fassung. Stimmen die wesentlichen Aussagen? Führt der Link zur richtigen Adresse? Ist die Veröffentlichung auf einem Smartphone lesbar? Halten Sie die geprüfte URL und das Prüfdatum fest. Abweichungen können dann konkret benannt und mit der zuständigen Person besprochen werden, statt nur allgemein Unzufriedenheit zu äußern.
Bei späteren Kontrollen sollten Änderungen ebenfalls mit Datum dokumentiert werden. Ein Link kann verändert, ein Beitrag überarbeitet oder eine Seite entfernt werden. Eine einmalige Prüfung belegt deshalb nur den beobachteten Zustand zu diesem Zeitpunkt. Wenn regelmäßige Kontrollen gewünscht sind, gehören Häufigkeit und Umfang in eine gesonderte Vereinbarung. Ein Bericht sollte nicht den Eindruck dauernder Überwachung erwecken, wenn lediglich eine einzelne Kontrolle stattgefunden hat.

Kennzahlen ohne feste Wachstumszusage einordnen
Ein gleichmäßig steigender Verlauf ist kein Beweis für eine bestimmte Arbeitsweise. Umgekehrt lässt eine einzelne Schwankung allein noch keine abschließende Bewertung zu. Domain Rating ist eine relative Kennzahl eines Analyseanbieters. Die konkrete Entwicklung muss im Zusammenhang mit den erfassten Quellen betrachtet werden. Ein bestimmter Zielwert oder eine feste Frist sollte deshalb nicht an die Stelle einer überprüfbaren Leistungsbeschreibung treten.
Für Ihre Planung zählt außerdem der vereinbarte Umfang. Eine Website mit fünf Unterseiten kann eine klar abgegrenzte Aufgabe erfüllen. Viele zusätzliche regionale Seiten, externe Fachbeiträge und laufende Betreuung sind eigenständige Arbeiten, die ausdrücklich abgestimmt werden. Wir besprechen den tatsächlichen Bedarf und erstellen darauf aufbauend ein individuelles Angebot. Wie Kennzahl und Suchergebnisse auseinanderzuhalten sind, erklärt unser Beitrag zu Domain Rating und Sichtbarkeit.
Gut zu wissen
Häufige Fragen zur Entwicklung des Linkprofils
Muss der DR-Wert kontinuierlich steigen?
Ein gleichmäßiger Verlauf ist keine Voraussetzung dafür, dass eine konkret vereinbarte Arbeit ordentlich umgesetzt wurde. Prüfen Sie zunächst die Leistung und betrachten Sie die Entwicklung der Kennzahl anschließend mit den verfügbaren Daten.
Entstehen durch gute Inhalte automatisch neue Links?
Nein. Hilfreiche Inhalte können einen Anlass für eine Erwähnung bieten. Ob andere Websites tatsächlich darauf verweisen, entscheiden deren Verantwortliche. Die Erstellung eines Beitrags ist daher von einer verbindlich vereinbarten Veröffentlichung zu unterscheiden.
Sind bezahlte Veröffentlichungen immer problematisch?
Bezahlte Veröffentlichungen müssen nach ihrem Zweck und ihrer Umsetzung beurteilt werden. Werbung ist von manipulativen Rankingversuchen zu unterscheiden. Die vorgesehenen Linkattribute, die Darstellung und die tatsächlichen Bedingungen sollten vorab geklärt sein.
Gehören regelmäßige Kontrollen automatisch zum Auftrag?
Nur der vereinbarte Umfang ist maßgeblich. Eine einmalige Prüfung, eine Veröffentlichung und eine fortlaufende Kontrolle sind unterschiedliche Aufgaben. Legen Sie vor Beginn fest, welche davon beauftragt werden und welche Rückmeldungen Sie erhalten.
Kontakt
Passende Inhalte und Veröffentlichungen gemeinsam planen
Sie möchten Ihr Linkprofil anhand nachvollziehbarer Aufgaben weiterentwickeln? Wir prüfen die Ausgangslage, besprechen geeignete Inhalte und grenzen die nächsten Arbeiten verständlich ab.
